Tag 13.
Wörter: 30,343
Bedenkt man, dass ich zwei volle Tage lang nichts geschrieben habe, sind >30,000 Wörter ehe der halbe CampNaNoWriMo rum ist doch kein schlechtes Ergebnis.
Woran ich jetzt arbeite:
“The Universe Within”, die Kurzgeschichte für den Sci-Fi Wettbewerb ist am fünften Tag (letzte Woche Dienstag) beendet worden mit einer Gesamtheit von 15,143 Wörtern. Sie befindet sich gerade in der Korrekturlese bei einer unabhängigen dritten Partei.
“Wellen im Wasserglas II” ist so gut wie fertig, zu sagen wir mal 4/5. Das liegt daran, dass ich damit schon fast zu einem Drittel durch war, ehe das Camp angefangen hat. Aber wer jetzt denkt, ich schummele, der liegt falsch: die bereits vorher geschriebenen Wörter ziehe ich immer ganz brav von der Gesamtzahl ab.
“The Journey Back to You” habe ich diesen Sonntag angefangen und bin jetzt bei etwas <5,000 Wörtern damit.
Das hört sich vielleicht etwas chaotisch an, von wegen drei Geschichten und so, aber ich habe eigentlich einen ganz guten Überblick.
Interview:
Mel: “Und wie fühlt man sich so nach 12 Tagen Torturtippen?”
- “Och es geht so. Hauptsache, die Kekse gehen nicht aus, alles andere ist eigentlich relativ.”
Mel: “Gibt es irgendwelche nennenswerten Veränderungen im Schreibprozess nach so viel Zeit am Keyboard?”
- “Die Tippfehler häufen sich. Enorm. Plötzlich macht man Fehler, von denen man nicht dachte, dass sie möglich sind. Und man hat manchmal so Aussetzer, da blinzelt man nur die Tastatur an und fragt sich, wie das eine Wort nochmal heisst, dass einem auf der Zunge liegt, das man eben noch geschrieben hat, auf dass man aber plötzlich nicht mehr kommt. Wörter wie ‘und’ oder ‘ich’ – da zweifelt man schonmal an seinem Verstand. Gestern habe ich wie ein Zombie dagesessen und wusste plötzlich nicht mehr, wie man Galaxie schreibt! Da dachte ich, es geht zuende mit mir. Von jetzt an nur noch bergab.”
Mel: “Ja, an den Augenblick können wir Musen uns auch noch genau erinnern. Sam hat ein Photo davon gemacht.”
- “Was? Das stellt ihr auf keinen Fall hier drauf!”
Mel: “Hahaha!”

Mel: “Wie sieht es eigentlich mit Tageslicht aus? Und Frischluft? Soll ich mal die Rollos hier aufz–”
- “NEIN! Untersteh dich!”
Mel: “Hu, Tageslicht! Hihi!”
- “Dieses Interview ist beendet!”
Mel: “Wir haben noch ein Photo. Von gestern Abend…”
- “Argh!”

Ich… ich kann das erklären… das war… ich war müde… und meine Protagonisten wollten nicht so, wie ich wohl wollte, und… ach, was soll’s.
Der CampNaNoWriMo lässt einen eben zum Äußersten gehen – die eigenen Grenzen überschreiten. Und was liegt dahinter? Sagen wir es gemeinsam: Der Wahnsinn. Genau.
In diesem Sinne – wir sehen uns jenseits der Grenzen, Freunde! Mwahahahaaaaaaaaa…


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Zitat des Tages:
“Did he just save the world from aliens and then bring all the aliens back again?” -Rory