Accio Thesaurus

Status von “The 2nd Wave”: 54,639 Wörter. Ich habe also in 11 Tagen mickrige 4,000 Wörter geschafft, ein peinliches Ergebnis.

Zu meiner Verteidigung habe ich nichts vorzubringen. Rein garnichts. Außer das übliche Vorweihnachtsbrimborium, aber das hat sich bisher stark in Grenzen gehalten.

Allerdings ist es jetzt nicht mehr weit bis zum finalen Showdown, das Ende ist also in Sicht. Vielleicht bin ich deswegen so demotiviert – ich kann das Ende ja bereits sehen, da muss ich nicht mehr wie verrückt spurten, um es zu erreichen.

Außerdem will ich Schnee, verfrellt nochmal! Es ist Winter. Winter! Es sollte schneien und eisen und klirren vor Kälte. Väterchen Frost und der Weihnachtsmann sollten eine Kühlschrankparty auf meinem Balkon veranstalten! Stattdessen ist es regnerisch und neblig und herbstlich. Blergh. Ich wandere aus.

Doch ich schweife ab.

Hier einige Gedanken zu “The 2nd Wave”, willkürlich und unsortiert, wie immer:
 

John ist großartig; ich möchte ihn heiraten.
Emily ist auch ziemlich toll; die würde ich auch heiraten.
Der Jurassic Park Soundtrack hat Eins A als Motivationsmusik funktioniert – bis zum ersten Showdown; jetzt brauche ich dringend etwas Neues, habe jedoch noch nichts gefunden. Agonie!
Man kann sich tagelang von Tee und Lebkuchen ernähren, ohne allzu große mentale Einschränkungen im täglichen Leben.
Meine armen, zuckerabhängigen Wissenschaftler haben mal wieder keine Chance, ungestört ihre Schokolade zu verzehren. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Ich habe seit November an keinem einzigen anderen Projekt gearbeitet als an “The 2nd Wave”; vielleicht rührt daher meine allgemeine Demotivation…

 

Zum Abschluss ein kleiner Auszug:

But in his fiercest nightmares, John always went back to his first night in the kennel. He saw the huge hounds with their sharp teeth and fervent eyes approaching him, every fibre in their bodies tense, the four of them appearing as one solid wall of teeth and claws, coming closer to rip apart the intruder. The stench of foul breath and wet fur hung in the air, and something else, something he recognized in his dreams as the scent of his own fright. And in his dreams, the dogs always won.

21:56h, und ich habe nur Folgendes mitzuteilen:

Nananananananana nananananananana BATMAN

“Duncan’s views were a bit out there, even by their standards – he believed a lot of things, may Hades bless his undying soul.”
Luke coughed, “That from a man who believes mime artists are really normal people imprisoned in invisible boxes.”

 

 

Stats:

Wörter bis jetzt: 35,254
Das heisst in Tee: ca. 800 Liter
Ist die Geheimgesellschaft schon aufgetaucht? Ja.
Ist das Mysterium mysteriös und unergründlich? Ja!
Mein derzeitiger Geisteszustand als Youtube Video:
 

 

 

NaNoWriMo Tag 5

Ich konnte nicht schlafen letzte Nacht, da habe ich meinen Groll an meinem Protagonisten ausgelassen und ihn eine wilde Partynacht in Istanbul erleben lassen – mit Kneipenkampf, Schießerei und einer zügellosen Orgie mit gleich zwei (ZWEI! 2!!) Liebchen.

Während John also jetzt gerade seinen Kater herunterfrühstückt, widme ich mich seiner bewegten Vergangenheit, um ihm etwas Ruhe zu gönnen (obwohl ich nicht ganz einsehe, warum er seine Ruhe haben darf, und ich arbeiten muss).

Gestern habe ich auch ein Mixtape zusammengebastelt, mit Liedern, die mich inspirieren sollen. Einen kleinen Auszug teile ich mit der Welt (die Links führen zu Youtube):
Sexy, naughty, bitchy me (TaTa Young)
1,000 Oceans (Tori Amos)
Bullets in the Gun (Toby Keith)
Down to Earth (Justin Bieber)
Innocent (Taylor Swift)

Wörter an diesem Morgen: 17,019
Ziel für das Wochenende: 20,000

Auszüge gibt es hier auf meinem NaNo Profil.

Neues aus Al-Iskandaryya

Erst der zweite Tag NaNo und ich sehe bereits doppelt. Dafür komme ich erstaunlich gut voran. Es ist fast furchterregend wie mir die Wörter aus den Fingern purzeln. Allerdings habe ich auch noch nie einen Roman so minutiös geplant wie diesen – da es eine Romanisierung meiner eigenen Serie ist, habe ich Material genug, und auch einen guten Storybogen, wenn ich das mal so ganz lakonisch über mein eigenes Werk sagen darf. Jeden Moment weiß ich genau wo ich bin, was als nächstes kommt und wo das alles hinführt. Ein völlig neues Gefühl für mich. Wie Geisterbahn fahren: die Monster sind immer wieder anders, und manchmal erschreckt man sich sogar, aber man weiß doch immer wo es langgeht und wo man wieder herauskommt. Ich fahre gerne Geisterbahn.

Stats:
Wörter – 11,740
Teeverbrauch – unmessbar
Hauptnahrungsmittel – Kellogg’s Fruit Loops
Hauptstörfaktor – Real Life (TM)
Hauptmuse – Mister November (ich liebe meinen Cowboykalender)
Musik zur Konzentrationssteigerung – Dr Who OST
Letzte Worte für heute – “Mehr Licht.”
Ausschnitte – auf meinem NaNo Profil


glitter-graphics.com

*kritzelkritzel*

Eigentlich wollte ich ja “Wellen im Wasserglas III” für NaNo in diesem November schreiben.

Eigentlich wollte ich, auch diesen November, das Prilotscript zu “The 2nd Wave” verfassen.

Lasst mich erklären, warum das so nicht geht: Das Script musste raus! Und als ich es fertig geschrieben hatte, hatte ich zwar eine Sehnenscheidenentzündung (schon wieder, großer Bibliothekar!!), aber stand vor einem Berg Notizen, die das gesamte Material für 3 Staffeln Serie enthielten. Es dauerte mich ein wenig, dass dies nun so tragisch in irgendeinem Ordner verroten würde, nachdem ich knapp einen Monat lang darüber obsessiert habe.

Also dachte ich mir, nun gut, dachte ich mir, setze ich “WiW 3″ zurück und mache aus “The 2nd Wave” einen Roman.

Und das mache ich jetzt.

Währenddessen versende ich willkürlich Anschreiben an gefühlte achttausend Produktionsfirmen, meine neue Serie bewerbend. Vielleicht hat ja doch mal jemand Interesse… Das wär schön.

Und für die Tippselinteressierten hier der erste, noch grobe Prolog:

Five years ago a team of brilliant scientists created an artificial wormhole to another reality.

Seven months later, another, even more brilliant, team of scientists created a way to travel through said wormhole without painfully dying in the process.

It needed a lot of energy, and it was considered to be a big risk, but the wormhole was used to find other realities to colonize.

They found one. Another planet Earth, as of yet uninhabited by humans. It was decided on to use it as Alpha Site.

The colonization began with a first wave of settlers. One hundred sixty-four people including children, forty pieces of cattle, twenty horses, six cats and three dogs. Their mission was to build a second colony for the next wave of settlers, and start to prepare this Earth for a full colonization.

On day 183 all contact with the settlement was lost.

 

Wer jetzt denkt, dass sich das wie eine Mischung aus Stargate und TerraNova anhört… der hat ein bisschen Recht. 2nd Wave kann sich gut in diese Reihe einfügen; mit dem Unterschied, dass es mit Stargate nur das Wurmloch gemein hat, und dass TerraNova, um es einmal wissenschaftlich und objektiv auszudrücken, voll doooooof ist!

 

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“First day of work, and already my minions are getting cheeky.” -Peter (2nd Wave/Pilot)

Eine Frage, mit der sich jeder Mensch wenigstens einmal im Leben befassen sollte:

Aber ein Paralleluniversum kann doch eigentlich nur am Anfang parallel sein, oder?

Es ist doch so, dass parallele Universen dadurch entstehen, weil jede Entscheidung, die wir treffen, eine Gegenentscheidung hervorruft, die sich in einer alternativen Welt manifestiert, in welcher wir eben jene Gegenentscheidung getroffen haben.*

Und dann ist es aber so, dass wenn Parallelwelten auftauchen, sei es in der Literatur oder im Kino oder im Fernsehen, diese alternativen Realitäten sich nur leicht von unserer Hauptrealitätsebene unterscheiden.

Nur… also eigentlich müsste es doch so sein, dass sich die beiden Universen, wenn wir uns für diesen kurzen Abriss auf zwei beschränken und die restlichen zigmilliarden außer Acht lassen, dass sich diese beiden Universen lediglich am Anfang noch ähnlich sind. Denn irgendwann hat es so viele winzigkleine Abweichungen gegeben, dass die beiden Welten sich so ähnlich sein dürften wie Äpfel und Froschlaich – im Idealfall irgendwie rund, und das war’s dann auch schon mit der Ähnlichkeit.

Denn so klein die Abweichungen noch zu Anfang sind, diese kleinen Veränderungen bringen neue, größere Veränderungen mit sich, die die beiden Welten stetig weiter auseinander driften lassen.

Beide Welten dürften sich fünfzig Jahre nach ihrer Trennung so weit voneinander entfernt haben, dass Parallelen nur noch vereinzelt vorhanden sind, wenn überhaupt. Und mit Trennung meine ich den Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung dazu führt, dass eine Parallelwelt in Erscheinung tritt, in welcher die Entscheidung anders gefällt wird.

Es sei denn es gibt von Außen gesteuerte Fixpunkte, Konstanten in den Zeitlinien, die dafür sorgen, dass gewisse Entwicklungen/Erfindungen/Personen zur festgelegten Zeit am festgelegten Ort stattfinden bzw. anwesend sind. Fixpunkte die unabänderbar sind. Das würde bedeuten, dass die Zeitlinien nicht geändert werden könnten, dass das Leben vorbestimmt ist (wenigstens in einem gewissen Maße) und, eventuell, dass es eine äußere Macht gibt, die das ganze steuert; sei es die Zeit, das Multiversum, Fatum, Allah, die grauen Männer oder Captain Jack Harkness.

Denkt darüber nach.

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*Das trifft natürlich nur auf gewichtige Entscheidungen zu, nicht solche, die sich mit dem Dilemma befassen, ob an einem Schokopuddingdienstag Vanillepudding gegessen werden darf.
Außerdem bedeutet es, dass es im Multiversum zu jedem gegebenen Zeitpunkt zigmilliarden Parallelwelten geben muss.

Der “Wellen im Wasserglas” Teaser:

Das ist die extreme Kurz-Synopsis, die ich neulich an eine Reihe deutscher Verlage geschickt habe. Vorlagenmäßig habe ich mich an dem amerikanischen “Letter of Query” orientiert, eine sehr viel hygienischere Werbelösung als unsere deutsche Version: Schick den Firmen nur eine einzige Seite mit den wichtigsten Daten – wenn sie Interesse haben, können sie sich melden; wenn sie sich nicht melden, hätten auch 20 Seiten Manuskriptprobe keinen Unterschied gemacht.

Dasselbe habe ich auch schon mit einigen Drehbuchangeboten gemacht, nach der gleichen Struktur: Titel, Genre, Synopsis, Zitate, Kontaktmöglichkeiten, Fertig.

 

 

Wellen im Wasserglas (Fantasy/Sci-Fi)

Stell dir vor, es gibt eine Stadt in der alles möglich ist…

 

Tief im Dschungel Südamerikas liegt Subreatropolis: die Stadt des Lichts. Ein verkommenes, stinkendes Moloch. Zwei Männer haben dem Verbrechen den Kampf angesagt, doch dann wird einer von ihnen entführt und irgend jemand wird dafür bezahlen müssen.

 

Subreatropolis selbst birgt ein Geheimnis, und hinter diesem ist Adele Apfelbaum her – dafür ist sie aus dem Gefängnis ausgebrochen und aufgrund einer Fehlberechnung durch das Dach der Metropolitan Filmstudios in Hennef-Uckerath gestürzt. Genau vor die Füße des aufstrebenden Jungstars Jackson Piranha. Ausgerüstet mit dieser Geisel tritt Adele den langen Weg nach Subreatropolis an.

 

Während Adele ihrem Ziel immer näher kommt, während Hauptkommissar Viktor Nacht seinen entführten Partner sucht, während ein Team Soldaten bereits ausgeschickt wurde, um die entflohene Gefangene einzusammeln; ahnt niemand, dass jemand in Subreatropolis’ Schatten bereits den Untergang der Stadt plant.

 

 

Seitenanzahl: 181 (57.686 Wörter)

„Wellen im Wasserglas“ ist der erste Teil einer Reihe, ist in sich jedoch abgeschlossen.

Zielgruppe: Junge Erwachsene zwischen 16 und 36

 

Ich habe bereits mehrere Romane, Theaterstücke, Filmdrehbücher und weiteres verfasst. Wenn Sie Interesse an einem ausführlicheren Exposé und Probekapiteln haben, melden Sie sich bitte schriftlich oder telefonisch bei mir.

 

Mit freundlichen Grüßen, (etc.)

 

 

Der Schiefinspektor blinzelt. Nickt. Sehr langsam dreht er sich um und wandert nachdenklich zurück in sein Büro, mit dem festen Vorsatz, sich dort für den Rest des Tages unter seinem Schreibtisch zu verstecken. „Ich hätte Schildkrötendompteur auf Hawaii werden sollen“, überlegt er vor sich hin, „wie mein Bruder. Das ist sehr viel nervenschonender. Und man wird in Blumenketten bezahlt.“

Willkürliches und völlig sinnfreies Update

Camp NaNoWriMo. Tag 18.

“The Japan Job”, Script: Beendet am16. August mit 19,311 Wörtern

“Der Monatsmann”: Etwas weniger als halb durch

“The last of the Gods”, neues Projekt: Bei Kapitel 3

Gesamtwortzahl an diesem Morgen um zwei Minuten nach sechs: 28,025

Ich möchte über das neue Projekt, “The last of the Gods” eigentlich nicht sprechen. Ich möchte daran noch nichtmal schreiben. Ich möchte “Anton” a.k.a. “Der Monatsmann” einfach beenden, smegnochmal!

 

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Zitat des Tages:

“Der Sommer kommt mit schnellem Sausen / Ich hör die Kaffeemühle brausen.”   -Spontanter Lyrikausbruch eines Videothekskunden statt einer Begrüßung

 

Camp NaNoWriMo: August

Ja, ganz richtig. Auch im August bin ich beim Camp NaNoWriMo dabei, allerdings als ein geheimer Untergrundrebell: Ich werde im August nicht versuchen 50,000 Wörter rauszuhauen, sondern ein Drehbuch verfassen.

Der Arbeitstitel lautet “The Japan Job” und wer sich gerne mal die Details und den ein oder anderen Auszug anlesen möchte, kann auf meinem CampNaNo Profil vorbeischauen.

 

EDIT: Da das Drehbuch fast fertig ist… werde ich danach “Wellen im Wasserglas Teil 3″ anfangen.  Schließlich sind F-E-R-I-E-N und ich habe endlich mal Z-E-I-T.

Wellen im Wasserglas… Teil III?

Eigentlich sollte mit “Wellen im Wasserglas II” Ende sein. Ich wollte neue Ufer besuchen. Subreatropolis sich selbst überlassen… eine neue Subreality-Novelle habe ich ja auch schon angefangen. Aber mitten im Schreiben ist mir die Motivation flöten gegangen und ich hatte heute diese, ja ich muss sagen es war eine Offenbarung für einen dritten Teil.

Eine Art “Was dann passierte”…

Mit Minoten.

Auf jeden Fall mit Minoten.

Meine neue Adresse lautet dann wohl: 13. Stock, Zimmer 237, Bedlam Street, Elizabeth Arkham Asylum

Und jetzt fange ich an, denn…

… “Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen” …

Camp NaNoWriMo: Die Outtakes

Fertig. Mit allem. Mit der Welt sowieso, aber vor allem mit Camp NaNoWriMo.

“Wellen im Wasserglas II” ist /Trommelwirbel/ FÄRTIIIIIG!!!!

Photos und Details später, doch dieser Post ist den Outtakes gewidmet. Den Vertippslern. Ich habe natürlich nicht alle gespeichert, das wäre dann eine eigene Novelle geworden mit mindestens 100,000 Wörtern…

Vertippsler, völlig unsortiert (in Klammern teilweise die eigentlich intentionierten Wörter):

Pilzkonolie

„Das ist eine Geiselnahem!“

„Das Phatnom!“

aussahe (Aussage)

schanubt

Nakcne

beunrihgte

his voilce flatered

he spyied

verbrigt

niederzuscheißen (niederzuschießen)

Lurve (Kurve)

Weil ange (Wie lange)

Minoten (Monitoren)

one part of the ship of the ship

hadn’t tkane

the very low but feelable hum of the engines. – feelable… is that even a word?? (Anmerkung: ja, das was dahinter steht habe ich dazu geschrieben gehabt und angemarkert, damit ich die Stelle später wiederfinden und ein Synonym einsetzen konnte)

he just took his daily spread shit from him (sheet)

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Also, meine persönlichen Favoriten sind “Minoten” und “Das Phatnom”. Ich glaube, Minoten, so heißen meine nächsten Aliens…

Mein Hirn und ich im Zwiegespräch

Camp NaNoWriMo Tagebuch.

Wörter: 40,241

Tag: 18

Anmerkung: Mein Verstand beginnt, sich langsam aber gezielt von mir zu entfernen. Warum?

 

Es ist kaum zu fassen, aber ich bin mit der Geschichte fast durch! Heute fange ich mit dem Schowdown an und, Junge!, der wird superkalifragilistischexpialigetisch! Ich freue mich schon seit Monaten, dass ich damit zu schreiben anfangen kann! Und heute ist es endlich so weit. Fantastisch!

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich langsam aber sicher meine Zurechnungsfähigkeit einbüsse…

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Zitat des Tages:

“The only difference between writers and the mentally ill is a notebook.”  -Alan Watt

Einschub: Willkommen in Geekhausen

Dieser Teil meiner Unterhaltung mit meinem Betaleser schreit nach einer Verewigung auf dieser Seite – Geekissimo pur. Der Ort: Ein Studentencafé. Um uns lauter normale Menschen und Studenten. Fahrstuhlmusik läuft im Hintergrund.

BL (steht für Betaleser): “Was mich stutzig gemacht hat… Pluto ist so ungefähr 5 Billionen km von der Erde entfernt, und manchmal ist sogar noch die Sonne dazwischen. Es stellt sich also die Frage: Wie schnell ist der Hyperantrieb genau, wenn du sagst, die erreichen Pluto in nur ein paar Wochen?”

LB (das bin ich), hat das genau durchdacht und legt höchsten Wert auf technisch einwandfreie Science Fiction: “Sehr schnell.”

BL: “Aber ist der eher so wie der Warpantrieb bei Star Trek? Oder eher wie bei Star Wars, da ist der Hyper Drive nämlich nur mehrfache Lichtgeschwindigkeit. Weil, dann könnte das Schiff nicht in einem durch fliegen, dann müsste es zwischendrin aus der Hypergeschwindigkeit rausfallen, um zum Beispiel Planeten und schwarzen Löchern und so auszuweichen, und dann wär deine Geschichte technisch nicht korrekt.”

LB: “Ich dachte da an ‘Event Horizon’, wo der Raum so gefaltet wird und dann kommt man voll schnell von Punkt A nach Punkt B*.”

BL, überlegt kurz: “Ja, dann stimmt alles.”

 

Das ist so typisch – leg einem Mann eine wunderschöne, tiefgründige, poetische Geschichte vor, und alles was er dazu zu kommentieren hat ist, dass der Hyperantrieb technisch nicht einwandfrei beschrieben ist. Ey.

 

 

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*Wir erinnern uns an den Playmatedialog bei ‘Event Horizon’:

Dr Weir: “Imagine for a moment that this piece of paper is–”

Smith: “Uhm, excuse me, that’s Vanessa, and that’s mine.”

Dr Weir: “… this attractive piece of paper represents space-time.”

CampNaNoWriMo – Der (fast) Halbzeitbericht

Tag 13.

Wörter: 30,343

Bedenkt man, dass ich zwei volle Tage lang nichts geschrieben habe, sind >30,000 Wörter ehe der halbe CampNaNoWriMo rum ist doch kein schlechtes Ergebnis.

Woran ich jetzt arbeite:

“The Universe Within”, die Kurzgeschichte für den Sci-Fi Wettbewerb ist am fünften Tag (letzte Woche Dienstag) beendet worden mit einer Gesamtheit von 15,143 Wörtern. Sie befindet sich gerade in der Korrekturlese bei einer unabhängigen dritten Partei.

“Wellen im Wasserglas II” ist so gut wie fertig, zu sagen wir mal 4/5. Das liegt daran, dass ich damit schon fast zu einem Drittel durch war, ehe das Camp angefangen hat. Aber wer jetzt denkt, ich schummele, der liegt falsch: die bereits vorher geschriebenen Wörter ziehe ich immer ganz brav von der Gesamtzahl ab.

“The Journey Back to You” habe ich diesen Sonntag angefangen und bin jetzt bei etwas <5,000 Wörtern damit.

Das hört sich vielleicht etwas chaotisch an, von wegen drei Geschichten und so, aber ich habe eigentlich einen ganz guten Überblick.

 

Interview:

Mel: “Und wie fühlt man sich so nach 12 Tagen Torturtippen?”

- “Och es geht so. Hauptsache, die Kekse gehen nicht aus, alles andere ist eigentlich relativ.”

 

Mel: “Gibt es irgendwelche nennenswerten Veränderungen im Schreibprozess nach so viel Zeit am Keyboard?”

- “Die Tippfehler häufen sich. Enorm. Plötzlich macht man Fehler, von denen man nicht dachte, dass sie möglich sind. Und man hat manchmal so Aussetzer, da blinzelt man nur die Tastatur an und fragt sich, wie das eine Wort nochmal heisst, dass einem auf der Zunge liegt, das man eben noch geschrieben hat, auf dass man aber plötzlich nicht mehr kommt. Wörter wie ‘und’ oder ‘ich’ – da zweifelt man schonmal an seinem Verstand. Gestern habe ich wie ein Zombie dagesessen und wusste plötzlich nicht mehr, wie man Galaxie schreibt! Da dachte ich, es geht zuende mit mir. Von jetzt an nur noch bergab.”

 

Mel: “Ja, an den Augenblick können wir Musen uns auch noch genau erinnern. Sam hat ein Photo davon gemacht.”

- “Was? Das stellt ihr auf keinen Fall hier drauf!”

Mel: “Hahaha!”

Mel: “Wie sieht es eigentlich mit Tageslicht aus? Und Frischluft? Soll ich mal die Rollos hier aufz–”

- “NEIN! Untersteh dich!”

 

Mel: “Hu, Tageslicht! Hihi!”

- “Dieses Interview ist beendet!”

 

Mel: “Wir haben noch ein Photo. Von gestern Abend…”

- “Argh!”

Ich… ich kann das erklären… das war… ich war müde… und meine Protagonisten wollten nicht so, wie ich wohl wollte, und… ach, was soll’s.

Der CampNaNoWriMo lässt einen eben zum Äußersten gehen – die eigenen Grenzen überschreiten. Und was liegt dahinter? Sagen wir es gemeinsam: Der Wahnsinn. Genau.

 

In diesem Sinne – wir sehen uns jenseits der Grenzen, Freunde! Mwahahahaaaaaaaaa…

 

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Zitat des Tages:

“Did he just save the world from aliens and then bring all the aliens back again?”    -Rory

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