The 2nd Wave und Das Geheime Neue Projekt

Der Roman “The 2nd Wave” ist fertig. Schon seit etwa zwei Wochen, und heute nun werde ich mich dem Betalesen widmen. Danach werde ich einen Query zusammenstellen, und wieder Briefe an Verlage (und diesmal auch an Lektoren) schicken. Eine mühsame, in 99,9% der Fälle absolut erfolglose Arbeit – doch wer veröffentlicht werden will, der muss diesen harten, steinigen Weg der Lebensschule gehen. Jaja.

Es ist auch egal, wieviele Hunderte von Briefen ich schon weggeschickt habe – jedesmal, wenn ich den Querybrief in das Kuvert stecke und den Empfänger draufschreibe, kribbelt mein Bauch vor Aufregung. Denn jedesmal denke ich, Was, wenn das jetzt der eine Brief ist, der Erfolg hat?

Man könnte sagen, ich wäre ein unverbesserlicher Optimist. Man könnte auch sagen, ich wäre nicht lernfähig. Ich tendiere abwechselnd zu beiden, je nach Laune.

In anderen Neuigkeiten: Ich habe ein neues Projekt angefangen. Noch möchte ich nicht viel dazu sagen, nur soviel, dass es mir so wichtig ist, dass ich “Wellen im Wasserglas III” dafür erstmal auf Eis liegen lasse.

Es ist ein cooles Projekt. Einfach nur total abgefahren und supi. Vielleicht poste ich hier mal einen kleinen Auszug.

Zum Abschluss ein letzter Auszug aus “The 2nd Wave”:

 

Meister Wang nodded in sympathy. He was an understanding man, that was why he had chosen to open up a Takeaway, rather than work in an anonymous kitchen in some fancy restaurant. A Takeaway cook was like a hairdresser and a bartender combined, as far as the level of trust was concerned. His customers told him stories, and he kept them to himself or retold them to other customers in some form or another. People always liked a good story; but he knew there was a time for a good story, and there was a time for a good fortune cookie wisdom.

Ich bin dann mal weg

Bis Ostern muss ich mich leider von meiner virtuellen Welt verabschieden, so schwer mir das auch fällt (“Der Ahriman ist stark in dieser.”).

Andererseits, da ich ohnehin kaum etwas Gescheites zustande kriegen werde in dieser Zeit, ist es vermutlich egal… Hrmpf.

21:56h, und ich habe nur Folgendes mitzuteilen:

Neues aus Al-Iskandaryya

Erst der zweite Tag NaNo und ich sehe bereits doppelt. Dafür komme ich erstaunlich gut voran. Es ist fast furchterregend wie mir die Wörter aus den Fingern purzeln. Allerdings habe ich auch noch nie einen Roman so minutiös geplant wie diesen – da es eine Romanisierung meiner eigenen Serie ist, habe ich Material genug, und auch einen guten Storybogen, wenn ich das mal so ganz lakonisch über mein eigenes Werk sagen darf. Jeden Moment weiß ich genau wo ich bin, was als nächstes kommt und wo das alles hinführt. Ein völlig neues Gefühl für mich. Wie Geisterbahn fahren: die Monster sind immer wieder anders, und manchmal erschreckt man sich sogar, aber man weiß doch immer wo es langgeht und wo man wieder herauskommt. Ich fahre gerne Geisterbahn.

Stats:
Wörter – 11,740
Teeverbrauch – unmessbar
Hauptnahrungsmittel – Kellogg’s Fruit Loops
Hauptstörfaktor – Real Life (TM)
Hauptmuse – Mister November (ich liebe meinen Cowboykalender)
Musik zur Konzentrationssteigerung – Dr Who OST
Letzte Worte für heute – “Mehr Licht.”
Ausschnitte – auf meinem NaNo Profil


glitter-graphics.com

Eine Frage, mit der sich jeder Mensch wenigstens einmal im Leben befassen sollte:

Aber ein Paralleluniversum kann doch eigentlich nur am Anfang parallel sein, oder?

Es ist doch so, dass parallele Universen dadurch entstehen, weil jede Entscheidung, die wir treffen, eine Gegenentscheidung hervorruft, die sich in einer alternativen Welt manifestiert, in welcher wir eben jene Gegenentscheidung getroffen haben.*

Und dann ist es aber so, dass wenn Parallelwelten auftauchen, sei es in der Literatur oder im Kino oder im Fernsehen, diese alternativen Realitäten sich nur leicht von unserer Hauptrealitätsebene unterscheiden.

Nur… also eigentlich müsste es doch so sein, dass sich die beiden Universen, wenn wir uns für diesen kurzen Abriss auf zwei beschränken und die restlichen zigmilliarden außer Acht lassen, dass sich diese beiden Universen lediglich am Anfang noch ähnlich sind. Denn irgendwann hat es so viele winzigkleine Abweichungen gegeben, dass die beiden Welten sich so ähnlich sein dürften wie Äpfel und Froschlaich – im Idealfall irgendwie rund, und das war’s dann auch schon mit der Ähnlichkeit.

Denn so klein die Abweichungen noch zu Anfang sind, diese kleinen Veränderungen bringen neue, größere Veränderungen mit sich, die die beiden Welten stetig weiter auseinander driften lassen.

Beide Welten dürften sich fünfzig Jahre nach ihrer Trennung so weit voneinander entfernt haben, dass Parallelen nur noch vereinzelt vorhanden sind, wenn überhaupt. Und mit Trennung meine ich den Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung dazu führt, dass eine Parallelwelt in Erscheinung tritt, in welcher die Entscheidung anders gefällt wird.

Es sei denn es gibt von Außen gesteuerte Fixpunkte, Konstanten in den Zeitlinien, die dafür sorgen, dass gewisse Entwicklungen/Erfindungen/Personen zur festgelegten Zeit am festgelegten Ort stattfinden bzw. anwesend sind. Fixpunkte die unabänderbar sind. Das würde bedeuten, dass die Zeitlinien nicht geändert werden könnten, dass das Leben vorbestimmt ist (wenigstens in einem gewissen Maße) und, eventuell, dass es eine äußere Macht gibt, die das ganze steuert; sei es die Zeit, das Multiversum, Fatum, Allah, die grauen Männer oder Captain Jack Harkness.

Denkt darüber nach.

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*Das trifft natürlich nur auf gewichtige Entscheidungen zu, nicht solche, die sich mit dem Dilemma befassen, ob an einem Schokopuddingdienstag Vanillepudding gegessen werden darf.
Außerdem bedeutet es, dass es im Multiversum zu jedem gegebenen Zeitpunkt zigmilliarden Parallelwelten geben muss.

Der “Wellen im Wasserglas” Teaser:

Das ist die extreme Kurz-Synopsis, die ich neulich an eine Reihe deutscher Verlage geschickt habe. Vorlagenmäßig habe ich mich an dem amerikanischen “Letter of Query” orientiert, eine sehr viel hygienischere Werbelösung als unsere deutsche Version: Schick den Firmen nur eine einzige Seite mit den wichtigsten Daten – wenn sie Interesse haben, können sie sich melden; wenn sie sich nicht melden, hätten auch 20 Seiten Manuskriptprobe keinen Unterschied gemacht.

Dasselbe habe ich auch schon mit einigen Drehbuchangeboten gemacht, nach der gleichen Struktur: Titel, Genre, Synopsis, Zitate, Kontaktmöglichkeiten, Fertig.

 

 

Wellen im Wasserglas (Fantasy/Sci-Fi)

Stell dir vor, es gibt eine Stadt in der alles möglich ist…

 

Tief im Dschungel Südamerikas liegt Subreatropolis: die Stadt des Lichts. Ein verkommenes, stinkendes Moloch. Zwei Männer haben dem Verbrechen den Kampf angesagt, doch dann wird einer von ihnen entführt und irgend jemand wird dafür bezahlen müssen.

 

Subreatropolis selbst birgt ein Geheimnis, und hinter diesem ist Adele Apfelbaum her – dafür ist sie aus dem Gefängnis ausgebrochen und aufgrund einer Fehlberechnung durch das Dach der Metropolitan Filmstudios in Hennef-Uckerath gestürzt. Genau vor die Füße des aufstrebenden Jungstars Jackson Piranha. Ausgerüstet mit dieser Geisel tritt Adele den langen Weg nach Subreatropolis an.

 

Während Adele ihrem Ziel immer näher kommt, während Hauptkommissar Viktor Nacht seinen entführten Partner sucht, während ein Team Soldaten bereits ausgeschickt wurde, um die entflohene Gefangene einzusammeln; ahnt niemand, dass jemand in Subreatropolis’ Schatten bereits den Untergang der Stadt plant.

 

 

Seitenanzahl: 181 (57.686 Wörter)

„Wellen im Wasserglas“ ist der erste Teil einer Reihe, ist in sich jedoch abgeschlossen.

Zielgruppe: Junge Erwachsene zwischen 16 und 36

 

Ich habe bereits mehrere Romane, Theaterstücke, Filmdrehbücher und weiteres verfasst. Wenn Sie Interesse an einem ausführlicheren Exposé und Probekapiteln haben, melden Sie sich bitte schriftlich oder telefonisch bei mir.

 

Mit freundlichen Grüßen, (etc.)

 

 

Der Schiefinspektor blinzelt. Nickt. Sehr langsam dreht er sich um und wandert nachdenklich zurück in sein Büro, mit dem festen Vorsatz, sich dort für den Rest des Tages unter seinem Schreibtisch zu verstecken. „Ich hätte Schildkrötendompteur auf Hawaii werden sollen“, überlegt er vor sich hin, „wie mein Bruder. Das ist sehr viel nervenschonender. Und man wird in Blumenketten bezahlt.“

Willkürliches und völlig sinnfreies Update

Camp NaNoWriMo. Tag 18.

“The Japan Job”, Script: Beendet am16. August mit 19,311 Wörtern

“Der Monatsmann”: Etwas weniger als halb durch

“The last of the Gods”, neues Projekt: Bei Kapitel 3

Gesamtwortzahl an diesem Morgen um zwei Minuten nach sechs: 28,025

Ich möchte über das neue Projekt, “The last of the Gods” eigentlich nicht sprechen. Ich möchte daran noch nichtmal schreiben. Ich möchte “Anton” a.k.a. “Der Monatsmann” einfach beenden, smegnochmal!

 

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Zitat des Tages:

“Der Sommer kommt mit schnellem Sausen / Ich hör die Kaffeemühle brausen.”   -Spontanter Lyrikausbruch eines Videothekskunden statt einer Begrüßung